Tennis Nachrichten

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  1. Tennisspielerin Tatjana Maria (Bad Saulgau) hat auf der WTA-Tour zum zweiten Mal in Folge ihre Auftakthürde gemeistert.

    Maria trifft auf Gauff oder Blinkowa

    Beim Hartplatzturnier in Luxemburg setzte sich die 32-Jährige gegen die US-Amerikanerin Shelby Rogers mit 6:3, 1:6, 6:4 durch.

    Im Achtelfinale trifft Maria entweder auf das US-Wunderkind Cori Gauff, das am Sonntag in Linz im Alter von 15 Jahren ihren ersten Titel auf der WTA-Tour gewann, oder Anna Blinkowa (Russland/Nr. 8).

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    Die Düsseldorferin Antonia Lottner zog durch einen glatten Zweisatz-Sieg in der letzten Qualifikationsrunde gegen die Tschechin Renata Voracova ins Hauptfeld ein. Dort kommt es am Dienstag zum deutschen Duell mit Tamara Korpatsch (Hamburg).

  2. Die frühere Weltranglistenerste Angelique Kerber hat nach ihrer verletzungsbedingten Absage für das WTA-Turnier in Luxemburg ihre Saison vorzeitig beendet.

    Das bestätigte das Management der Kielerin dem SID. Bei der Verletzung handelt es sich um eine leichte Blessur am Bein, längerfristige Folgen sind unwahrscheinlich.

    Bei der weiter laufenden Trainersuche will sich die dreimalige Grand-Slam-Siegerin nicht unter Druck setzen. Derzeit befindet sich die 31-Jährige in Gesprächen, eine Entscheidung soll bis zum Start der neuen Saison fallen.

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    Zuletzt war Kerber während ihrer Turnierreise in Asien von Dirk Dier betreut worden. 2019 blieb die 31-Jährige ohne Turniersieg.

  3. Die 15 Jahre alte Cori Gauff (USA) ist mit ihrem Premierensieg auf der WTA-Tour erstmals in die Top 100 der Weltrangliste eingezogen.

    Gauff hatte im Endspiel des Turniers in Linz die ehemalige French-Open-Siegerin Jelena Ostapenko aus Lettland 6:3, 1:6, 6:2 bezwungen und verbesserte sich damit im Ranking von Position 110 auf 71.

    Damit liegt Gauff bereits vier Positionen vor Andrea Petkovic (Darmstadt/75.), die sie im Halbfinale ausgeschaltet hatte.

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    Eigentlich war Gauff in Linz bereits in der Qualifikation ausgeschieden, doch sie rückte als Lucky Loser ins Hauptfeld und nutzte ihre Chance. Im Juli hatte sie in Wimbledon für Furore gesorgt, als sie das Achtelfinale erreichte.

    Die Nummer eins bei den Damen bleibt die Australierin Ashleigh Barty, beste Deutsche ist die dreimalige Grand-Slam-Gewinnerin Angelique Kerber (Kiel) auf Platz 13. In den Top 20 gab es keine Veränderungen.

  4. Die 15 Jahre alte Cori Gauff hat ihren ersten Titel auf der WTA-Tour gewonnen.

    Das Tennis-Wunderkind aus den USA bezwang im Endspiel des Turniers in Linz die ehemalige French-Open-Siegerin Jelena Ostapenko (Lettland) 6:3, 1:6, 6:2.

    Damit kürte sich die Amerikanerin nach Angaben der Spielerinnen-Organisation zur jüngsten Turniersiegerin auf der WTA-Tour seit Nicole Vaidisova (Tschechische Republik) vor 15 Jahren.

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    15-Jährige erstmals in den Top 100

    Gauff, Halbfinal-Gegnerin von Andrea Petkovic (Darmstadt), erhält ein Preisgeld in Höhe von etwa 34.000 Dollar (ca. 31.000 Euro).

    In der Weltrangliste wird die 15-Jährige dank des größten Erfolges in ihrer noch jungen Karriere am Montag einen großen Sprung nach oben machen und erstmals unter den Top 100 der Tennis-Damen stehen.

    Gauff: Vom Lucky Loser zur Titelgewinnerin 

    Eigentlich war Gauff bereits in der Qualifikation ausgeschieden, nachdem sie der Deutschen Tamara Korpatsch unterlegen war. Doch sie rückte als Lucky Loser ins Hauptfeld und nutzte ihre zweite Chance eindrucksvoll.

    Im Juli hatte die Teenagerin in Wimbledon für Furore gesorgt, als sie sich bis ins Achtelfinale vorgekämpft hatte.

  5. Deutschlands Spitzenspieler Alexander Zverev hat den Titel beim ATP-Masters in Shanghai klar verpasst.

    Im Finale war der 22-Jährige gegen den formstarken Russen Daniil Medwedew (Nr.3) beim 4:6, 1:6 chancenlos. Nach nur 1:14 Stunden verwandelte Medwedew seinen ersten Matchball. 

    "Ich kann dir nur gratulieren", sagte Zverev in Richtung des Russen: "Du bist der beste Spieler der Welt momentan. Wie du spielst, ist unglaublich." Der Deutsche versprach aber auch: "Ich werde besser werden, wir werden wieder gemeinsam Pokale holen."

    Dennoch darf Zverev das Hartplatzturnier in Shanghai als Erfolg verbuchen. Er sammelte wichtige Punkte im Rennen um einen Platz für das ATP-Saisonfinale der acht besten Tennisprofis des Jahres, das er im Vorjahr gewonnen hatte.

    Und er tankte mit Siegen gegen Roger Federer (Schweiz) und den US-Open-Halbfinalisten Matteo Berrettini (Italien) Selbstvertrauen. 

    An diese starke Leistungen konnte er im Finale am Sonntag nicht anknüpfen. Den ersten Durchgang gab Zverev mit zwei Doppelfehlern ab, und auch im zweiten Satz konnte der Hamburger den nahezu fehlerfreien Medwedew nicht gefährden.