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Sport1 News
  1. Tennisprofi Daniel Altmaier kommt fünf Monate nach seinem starken Auftritt bei den French Open weiter nicht in Schwung.

    Der 22-Jährige scheiterte auch beim ATP-Turnier in Santiago de Chile an der Auftakthürde, gegen den Kolumbianer Daniel Galan verlor Altmaier am Montag 6:7 (2:7), 6:3, 5:7.

    Der Kempener war im vergangenen Jahr bei den French Open völlig überraschend als Qualifikant bis ins Achtelfinale vorgestoßen. Seither kam er aber bei keinem ATP-Turnier über die erste Runde hinaus, auch bei den kleineren Challenger-Events war meist früh Schluss für Altmaier.

  2. Nach einem Auf und Ab ist die dreimalige Grand-Slam-Siegerin Angelique Kerber beim WTA-Turnier in Dubai an ihrer Auftakthürde gescheitert. Die 33-Jährige unterlag der Französin Caroline Garcia nach einer erneut insgesamt enttäuschenden Vorstellung mit 6:3, 2:6, 4:6.

    Auch Laura Siegemund schied in der ersten Runde aus.

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    Kerber, zuletzt in Doha im Achtelfinale ausgeschieden, schaffte im ersten Satz zwei schnelle Breaks, verspielte ihren Vorteil sogleich wieder und nahm Garcia dann noch zweimal das Service ab. Die Französin glich anschließend nach Sätzen aus, Kerber führte im letzten Durchgang 3:0, danach gelang allerdings kaum noch etwas. Ihr unterliefen 38 Unforced Errors.

    Siegemund, die deutsche Nummer zwei, verlor gegen die Russin Anastasia Potapowa 3:6, 2:6. Die 33-Jährige, im Vorjahr French-Open-Viertelfinalistin, wartet 2021 damit weiter auf ein Topergebnis. Bei den Australian Open war sie in der ersten Runde an der 23-maligen Grand-Slam-Siegerin Serena Williams gescheitert, in der Vorwoche schaffte sie es als Qualifikantin ins Achtelfinale von Doha. 

  3. Novak Djokovic ist offiziell neuer Rekordmann an der Spitze der Tennis-Weltrangliste.

    Der 33 Jahre alte Serbe belegte insgesamt 311 Wochen Rang eins des ATP-Rankings und überflügelte am Montag Grand-Slam-Rekordchampion Roger Federer (Schweiz/310). Dritter in der prominenten Liste ist Pete Sampras (USA/268). Den Allzeit-Rekord für Männer und Frauen hält Steffi Graf, die insgesamt 377 Wochen lang die Nummer eins der Welt war, davon zwischenzeitlich 186 Wochen in Folge.

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    Djokovic hatte die Führung zum ersten Mal am 4. Juli 2011 nach seinem ersten Wimbledonsieg übernommen. Seit dem 3. Februar 2020 steht der 18-malige Grand-Slam-Champion ununterbrochen an der Spitze. Damit kann er nun den vollen Fokus auf sein zweites großes Ziel legen: Auch in der Rekordliste der meisten Major-Siege will Djokovic Federer und den Spanier Rafael Nadal (beide 20) überholen.

    Bei den beiden deutschen Topspielern ergaben sich in der Weltrangliste keine Änderungen. Alexander Zverev bleibt als Siebter bester Deutscher. Im WTA-Ranking liegt Angelique Kerber (Kiel) auf Platz 26.

  4. Die Debatte um den größten Tennisspieler der Geschichte hält Roger Federer für "großartig", derzeit steht sie für den Schweizer Tennisstar aber nicht an erster Stelle.

    "Mir geht es mehr um meine Gesundheit und mein eigenes Spiel als um den Rekord", sagte Federer vor seinem Comeback nach über einem Jahr Verletzungspause beim ATP-Turnier in Doha/Katar.

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    Wie sein spanischer Dauerrivale Rafael Nadal hat Federer 20 Grand-Slam-Titel gewonnen, Novak Djokovic (Serbien) folgt nach seinem Triumph bei den Australian Open mit 18 Titeln. "Beide scheinen auf ihrem Höhepunkt zu sein", sagte Federer, "das ist gut für den Sport und die Debatte." Unter Tennisfans ist längst ein Streit entbrannt, wer der GOAT ("Greatest of All Time") ist.

    Federer, der die Statistiken über Jahre angeführt hat, gönnt seinen Rivalen die "außergewöhnlichen" Erfolge der jüngeren Vergangenheit. "Die Jungs sind nicht von dieser Welt. Ich hoffe, sie machen weiter und können alles schaffen, was sie wollen", sagte er: "Alle wollen das Tennis verlassen, ohne etwas zu bereuen, und in dieser Hinsicht schlafen wir nachts alle sehr gut."

  5. Roger Federer macht sich keine Illusionen, die Aufgabe, die vor ihm liegt ist eine außergewöhnliche. "Ich weiß, dass es für einen 40-Jährigen eher selten ist, nach einem Jahr zurückzukommen", sagte der Schweizer Tennisstar vor seinem Comeback in Doha. Seine Erwartungen für das Turnier am Golf, bei dem er in der zweiten Runde einsteigt, sind daher "wirklich gering".

    Das Wichtigste sei aber ohnehin, "dass ich schmerz- und verletzungsfrei bin", sagte Federer (39). Sein letztes Match hatte er vor mehr als einem Jahr bei den Australian Open 2020 im Halbfinale gegen Novak Djokovic gespielt, danach wurde er zweimal am Knie operiert. Jetzt ist Federer "glücklich", zurück auf der Tour zu sein: "Ich habe nie gedacht, dass es so lange dauert", gab er zu.

    In Doha trifft Federer nach einem Freilos entweder auf den Briten Daniel Evans oder Jeremy Chardy aus Frankreich. "Natürlich bin ich selbstbewusst, sonst hätte ich mich nicht in diese Situation gebracht", sagte Federer. Lachend fügte er hinzu: "In einer Vision sehe ich mich mit dem Pokal." Es wäre sein 104. Titel auf der Profitour und der erste seit seinem Heimturnier in Basel im Oktober 2019.